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letzte Änderung: 27.02.2011
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Rückblick 2011


 

5. Tag der Bildpraesentation in Muri (AG)

Am Samstag, 12.11.2011 versammelten sich 30 Naturfotografinnen und Fotografen im Dach-theater des Klosters Muri im Aargauischen Freiamt. Die ersten vier Anlässe fanden jeweils in Wettingen statt, wir erlebten mit dem neuen Event Ort eine Première. Das Dachtheater eignet sich ausgezeichnet für diesen Anlass, bietet viel Platz und erlaubt es auch, die Verpflegung in Eigenregie durchzuführen.

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Herbstfarben in den Auen des Alpenrheins



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Morgenerwachen auf der Rigi

Um es kurz zu machen: Aus den wunderbaren Rigi-Sonnenaufgangsstimmungen wurde am Sonntagmorgen leider nichts. Nachdem beim Zubettgehen ein mehr oder weniger klarer Sternenhimmel noch Hoffnung machte, begrüsste mich um 05.30 beim ersten Blick aus dem Fenster dichtes Nebelgrau. Etwa um 07.40 erwischte ich dann doch noch eine kleine Wolkenlücke und konnte gerade Mal drei Aufnahmen machen. Danach versank der Rigigipfel und seine Umgebung wieder in dichten Wolken und es regnete.

Nach der Begrüssung durch unsere Leiterin Arja Redel bestiegen wir am Samstag kurz vor Mittag erwartungsfroh die Zahnradbahn Goldau - Rigi Kulm. Auf der Fahrt durch die wilde Landschaft entlang der Rigiaa konnten wir nebst vielen Naturschönheiten auch die Bauten der im Jahre 1875 in Betrieb genommenen Bahnstrecke bestaunen. Sie zeugen eindrücklich von der hohen Qualität dieses aus heutiger Sicht mit einfachsten Mitteln erstellten Bauwerkes.


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Mondscheinfotografie

Die Vollmondnacht vom 13. auf den 14. August 2011 wird uns neun Teilnehmenden und un-serem Leiter Kurt Bettler sicher in bester Erinnerung bleiben. Dank idealen Wetterbedingun-gen wurden die nächtlichen Stunden auf der Tannalp und am Tannensee zum Erlebnis der ganz besonderen Art. Bei Neumond muss es da oben finster sein wie im sprichwörtlichen Kuhmagen! Weit und breit keine künstliche Lichtquelle, ein guter Ort also für unser Projekt „Mondscheinfotografie“!
Zwei Tage vor dem Anlass hatten wir aufgrund der Wettervorhersage noch dessen Absage in Erwägung gezogen. Zum Glück entschlossen wir uns, das Risiko von nicht ganz optimalen Wetterbedingungen einzugehen, doch letzte Zweifel blieben. Umso erfreuter waren wir, als am Samstagnachmittag und gegen Abend die nichts Gutes verheissenden dunklen Wolken mehr und mehr blauem Himmel wichen.

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Alpenblumen

Unterwegs im Kandertal regnet es noch und der Himmel ist tief verhangen. Auf der Sunn-büel-Seite zeigen sich aber einige helle Lücken am Himmel und lassen hoffen.
Treffpunkt ist um 7.45 Uhr an der Talstation und wir fahren mit der ersten Bergfahrt hoch. Die Gruppe ist mit 9 Teilnehmenden etwas kleiner geworden, da drei Personen wegen Krank-heit kurzfristig absagen mussten. Fredu erklärt den Tagesablauf und gleich geht’s los – sogar ohne Kaffeestopp an der Bergstation ... (hmm und das an einem freien Tag).
Die Wiesen sind noch nass vom Regen, was uns aber gar nicht hindert, schon kurz nach dem Loslaufen die ersten Sujets zu suchen. Die Gruppe zerstreut sich und jeder sucht für sich oder im Kleingrüppli den Einstieg in den Fototag – eine individuelle Angelegenheit und interessant zu beobachten.

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GV Martigny 2011

Die Region von Martigny bildete eine sehr interessante und vielfältige Kulisse für den Generalversammlungs-Event zum 10-Jahresjubiläum der Naturfotografen Schweiz. Unter dem Motto Lebensräume konnten sieben verschiedene Exkursionen durchgeführt werden. Geleitet wurden sie von einem externen Reptilienkenner, zwei ehemaligen und vier aktuellen Vorstandsmitgliedern. Für die technischen Belange und allerlei andere Aufgaben war Marcel Schäfer zuständig.

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Hudelmoos, Hagenwil Natur und Geschichte, 7.Mai 2011

Der Worshop Leiter konnte am Bahnhof Bischofszell-Nord 11 Teilnehmer begrüssen. Nach einem Stehkaffee mit Gipfeli auf dem Bahnhofsareal (zur Überbrückung der Zeit, da eine Teilnehmerin erst gegen halb neun eintreffen konnte) und einigen logistischen Erläuterungen, dislozierte man ins Exkursionsgebiet.
Zur grossen Überraschung waren wir die ersten, auch recht! Nichts ist störender für Naturfotografen als neugierige Zuschauer! Zunächst ging’s auf einen Kurzrundgang, um alle mit der Lokalität vertraut zu machen, ein paar Sachen zu erklären und zu zeigen.

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Frühlingszauber im Lindenmischwald

Nach kurzem Abstieg schwärmte die Gruppe auseinander, um sich den viel-fältigen Motiven am Wegrand fotografisch anzunähern. Im Laubmischwald mit einem überaus hohen Anteil an Linden sind kleine ungenutzte Wiesenpar-zellen eingestreut mit Schwertblättrigem Waldvögelein und Blasser Orchis, während in den Halbschattenpartien Männliche Orchis, Goldnessel, Frühlings-Platterbse und Strauchwicke blühten. Der mit einem warm-trockenen Klima verwöhnte Walensee-Südhang zeigt gelegentlich Anflüge einer beinahe me-diterranen Vegetation mit entsprechenden Pflanzen- und vor allem Schmet-terlingsarten.

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Vogelfotografie 9. und 10.4.2011

Pünktlich traf sich die Gruppe auf dem Parkplatz des Naturazentrums Champ-Pittet am Neu-enburgersee. An diesem Wochenende herrschte wie in den Tagen zuvor schon fast sommerli-ches Wetter. Infolge des anhaltend warmen Wetters und der in letzter Zeit geringen Nieder-schläge herrschten andere Bedingungen als üblich. Die Vegetation war bereits weit fortge-schritten und der Pegel des Neuenburgersees deutlich unter der üblichen Marke. Dies führt zu einem anderen Verhalten der hier erwarteten Zugvögel, bei der für die Zugvögel exzellenten Wetterlage herrschte ideales Überflugwetter, entsprechend gering ist in diesem Frühjahr die Anzahl der zu sichtenden Tiere, da die Vögel rasch möglichst in ihre Brutgebiete fliegen wol-len. Durch den tiefen Wasserstand des Sees zeigen die anwesenden Vögle teilweise ebenfalls ein anderes Verhalten.

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Höhlenfotografie vom 26. März 2011

Die heute unter dem Namen Höllgrotten bekannten
Tropfsteinhöhlen wurden im 19. Jahrhundert beim Abbau
von Tuffstein entdeckt. Die mit kleinen Seen, Stalaktiten
und Stalagmiten in den verschiedensten Farben und
Formen geschmückten Höhlen liegen im Lorzentobel in
der Nähe von Baar. Die erste grosse Höhle, der Dom,
wurde 1863 entdeckt, in den Jahren 1892 und 1902
folgten zwei weitere Höhlen, das Zauberschloss und die
Bärenhöhle. Der damalige Steinbruchbesitzer J. L.
Schmid-Arnold erkannte zum Glück den Wert dieser
Naturschönheit und machte sie der Öffentlichkeit
zugänglich. Die einzelnen Höhlen wurden mit künstlichen
Durchbrüchen untereinander verbunden und mit einer
elektrischen Beleuchtung ausgestattet. Heute kann dieses
Naturdenkmal auf einem Rundgang, der keine Wiederholungen
aufweist, bequem begangen werden.

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Jurierung NFS Naturfotograf des Jahres 2011

Am 19. März 2011 traf sich die Jury zur Beurteilung der eingereichten Bilder. Teilgenommen am Wettbewerb haben erfreulicherweise 48 Vereinsmitglieder mit insgesamt 968 Bildern. Es konnten Bilder in 6 Kategorien eingereicht werden. Die Jury hatte die nicht einfache Aufgabe, je Kategorie die Ränge 1 – 10 und zusätzlich das Hauptsiegerbild, NFS-Naturfotograf des Jahres 2011, zu bestimmen.


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Knorrige Eichen

Pünktlich traf sich unsere Gruppe beim Bahnhof Liestal. Nach kurzer Fahrt via Bubendorf erreichten wir den Treffpunkt mit Vera und Gebhard Müller. Fredu und Gebhard führten uns in das Gebiet des alten Witwaldes von Wildenstein ein. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir die altehrwürdigen „Knorri-gen Eichen“. Während Fredu das Feuer für den Kaffee anfachte, näherten wir uns den alten Bäumen und versuchten Ausschnitte in unseren Suchern zu fin-den. Die Bildgestaltung mit diesen imposanten Bäumen ist eine grosse Heraus-forderung und schnell wurde mir klar, dass ein grossartiges Motiv noch lange kein grossartiges Bild bedeutet.

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Bildbesprechung mit Lorenz Andreas Fischer

Zum ersten Mal in der Geschichte des NFS, fand eine Bildbesprechung unter der Leitung eines professionellen Naturfotografen statt. In den geeigneten Räumlichkeiten des Hotel-Restaurant „ Stalden“ in Berikon, konnte Workshop-Leiter Marcel Schäfer, den bekannten Naturfotografen Lorenz Andreas Fischer aus Luzern und weitere 11 Interessierte begrüssen.

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Bildbearbeitung mit Dirk Vorbusch

In Berikon, im Hotel Stalden,
kam ich am Wochenend’ zu grauen Haar’n und dicken Falten.
Bearbeitung verschied’ner Bilder......:
Zeitweise ein Kampf und Ringen, wie ein Wilder...!

Bildgestaltung, Sujet-Wahl.....
Eine wahre Freude, keine Qual!
Feines Essen und guter Wein......,
machten die Pausen zum Genuss, so richtig lecker und fein.

Und spät am Abend, bei einer Bildpräsentation,
wurden welche erwischt in voller „Meditation“.
Beschenkt mit Daten, guten Tips und Ideen,
lässt sich das Thema „Foto“ nun gut gewappnet und mit Freude angehen.


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