Andi Hofstetter

Event Rückblicke 2020

Wildlife Photographer of the Year - Ausstellungsbesuch (25.1.2020)

Am 25. Januar 2020 trafen sich sechs Mitglieder vor dem naturhistorischen Museum in Basel. Für einmal lockte nicht ein Objekt, das es zu fotografieren galt. Wir bewunderten in einer Ausstellung die hundert besten Bilder des internationalen Fotowettbewerbes der Naturfotografen. Das Naturhistorische Museum in Basel bot in einer Sonderausstellung Einblick in die Welt der Naturfotografie einer ganz besonderen Art.

Das Museum überliess nichts dem Zufall und scheute keine Kosten, um diese Kunstwerke auf eine eindrückliche Art zu präsentieren. Die Bilder wurden nicht einfach aufgehängt und beleuchtet. Die Basis ist ein Bilderrahmen in der Grösse von ca. 1 x 1 Meter mit einer Beleuchtung, bestehend aus mehreren hundert LED. Vor dieser LED-Wand war eine Scheibe aus mattem Glas montiert, davor das Bild, ein Print der Extraklasse auf einer transparenten Folie. Die Bilder leuchteten im dunklen Raum wie grosse Bildschirme. Die Qualität der Bilder war selbst bei genauer Betrachtung aus der Nähe perfekt und liessen sie in ihrer wundervollen Schönheit erscheinen.

Bei der Betrachtung der Bilder ist mir eines ganz besonders aufgefallen, dass die Aussage der Bilder einen entscheidenden Stellenwert hat. Eine besondere Aktion, der entscheidende Zeitpunkt der Aufnahme, die seltene Begegnung zweier Gegensätze sind die markanten Qualitätsmerkmale eines guten Bildes.

Die Bilder können im Internet mit allen Angaben in deutscher Sprache unter der folgenden Internetadresse betrachtet werden:

www.nhm.ac.uk/wpy/

Wer die technischen Daten genauer betrachtet stellt fest, dass ein umfassendes, teures Equipment nicht einfach zu einem gut prämierten Bild führt. Vielmehr ist ein monatelanges, manchmal auch jahrelanges Engagement erforderlich, um genau die Aufnahmen machen zu können, die den gewissen Reiz ausmachen. Die Texte und die Beschreibung sind sehr interessant. Sie eröffnen die Möglichkeit den Aufwand des Fotografen und dessen Gedanken nachzuvollziehen.

Bei einem anschliessenden, gemeinsamen Mittagessen konnten wir die gesammelten Eindrücke austauschen. Besten Dank an Christine Sersch für die Organisation.

Peter Wyler